Querdenkender Webworker mit WordPress-Affinität

Wetter in WordPress anzeigen

Wenn man an Wetter-Informationen gelangen möchte, kann man inzwischen auf einige Dienste zurückgreifen, die diese Informationen sogar kostenlos anbieten. Vermutlich hätte ich einiges an Zeit gespart, wenn ich mir für das neue Projekt Hotels in Sizilien gleich nach den verfügbaren WordPress-Plugins zum Thema „Wetter“ gesucht hätte. Ich wollte jedoch zuerst die Dienste ansehen, die mir Wetter-Daten als XML-Feed oder eventuell sogar Daten JSON-Format liefern. Die GeoNames WebServices bieten unter anderem auch Wetter-Informationen an. Die Nachteile werden allerdings erst offensichtlich, wenn man sich dann tatsächlich mit dem gelieferten Resultat auseinandersetzt.

Bei den GeoNames-Services werden nämlich METAR-Daten aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Der grosse Vorteil ist der, dass die Daten sehr aktuell sind. Die Nachteile überwiegen aber … zuerst einmal bereitet GeoNames die Daten auf und stellt (im Augenblick) nur die beschreibenden Informationen zur Verfügung. Das Verarbeiten, um zum Beispiel ein Icon anzuzeigen, wird erschwert. Der METAR-String ist zwar noch vorhanden, aber es erscheint irgendwie unsinnig, diesen noch einmal zu parsen. Dann kommt noch dazu, dass die METAR-Daten eigentlich auch nicht dazu da sind, um eine Wettervorhersage zu liefern. Das hätte ich aber schon gern gehabt.

Ich habe mir dann angesehen, was Weather.com so anbietet. Sehr hübsch, dachte ich mir … man kann RSS-Feeds auslesen. Die Anmeldeprozedur war gelinde beschrieben – anstrengend. Ich habe kein Problem mit Werbung. Aber wenn ich ersteinmal 15 Checkboxen abwählen muss, um weiterzukommen und dann auf der nächsten Seite … Schwamm drüber! Am Ende habe ich mir die Nutzungsbestimmungen durchgelesen. Der Benutzer soll sich verpflichten 5 Backlinks auf jeder Seite zu setzen, die die Wetter-Daten benutzt. Das hat mich dann dazu bewogen, dort nicht mehr weiterzumachen.

Am Ende bin ich eben doch bei den WordPress-Plugins gelandet. Nachdem ich einige ausprobiert hatte, fiel meine Wahl auf WP-Forecast. Das Plugin holt die Daten von AccuWeather und ist recht einfach (auch für Laien) zu konfigurieren. Wem die Icons nicht gefallen, der kann sich übrigens bei Barbara Jany weitere Sets laden, was ich auch gleich gemacht habe. Kleinere Anpassungen beim Sitebar-Template musste ich zwar noch machen, weil mir einerseits die Ausgabe nicht 100%ig gefallen hat und weil ich zudem für mehrere Orte das Wetter anzeigen will. Ein kurzer Blick in Dokumentation zum Plugin offenbart folgende Möglichkeit:

[code lang=“php“]
if (function_exists („wp_forecast“)) {
$widget_id = get_post_meta ($post->ID, „forecast“, true);
if (!empty ($widget_id)) {
$res = wp_forecast_data ($widget_id, „de_DE“);
print_r ($res);
}
}
[/code]

In den Posts selbst habe ich die ID des entsprechenden Widgets in den Custom Fields gespeichert. Die Funktion wp_forecast_data liefert ein Array. In meinem Beispiel mache ich nur ein print_r für die Ausgabe. Hier muss man dann die Elemente einzeln ausgeben, die von Interesse sind, was dann aber keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten sollte.

Have fun!

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Kommentare

  1. AN24 meint:

    Genau so etwas habe ich gesucht. Danke!

  2. Gern geschehen! 😉

  3. Hey realloc,

    vielen Dank dafür. Für Joomla gibt es unheimlich viele Wetter-Plugins, bei WordPress sah es da eher mau aus, bis ich Deine Seite fand 🙂 Wieder was schönes gefunden, vielen Dank 🙂

    Mario

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