Querdenkender Webworker mit WordPress-Affinität

Wahl zum beliebtesten WordPress Plugin 2009

Auf dem Meinungs-Blog läuft gerade wieder eine Aktion, die sich an die deutsche Blogger-Szene bzw. speziell an WordPress-Blogger wendet. Matthias ist mir in der Vergangenheit schon öfter durch seine kreativen Ideen aufgefallen und da ich schon länger vorhabe, etwas über das eine oder andere Plugin zu schreiben, auf das ich nicht verzichten kann oder möchte, kommt mir die Wahl zum beliebtesten WordPress Plugin 2009 gerade recht. Aber vorweg noch ein paar Gedanken zu Plugins:

Diese Erweiterungen für das eigene Blog gibt’s ja inzwischen wie Sand am Meer. Zu jedem vorhandenen (oder nicht vorhandenem) Problem wird mindestens eine Lösung angeboten. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, vorher zu recherchieren, ob man bestimmte Dinge nicht selbst in den Themenfunktionen abhandeln kann. Ist das nicht der Fall oder eben nur schwer lösbar, suche ich nach möglichen Plugins und schaue mir den Code der Aspiranten erst einmal genauer an. Manche Sachen gehen meiner Meinung nach nämlich gar nicht. Code, der “nach Hause telefoniert” beispielsweise …

So, und nun zu den Plugins (nach den vorgegebenen Kategorien), die ich schließlich auf meinen Projekten einsetze:

1. Statistiken

Das fängt gleich gut an. Ich benutze für die Statistiken nämlich kein Plugin, sondern kopiere ganz schnöde den Analytics-Code in die Templates. Die momentane Spekulation darüber, ob Analytics irgendwann verboten sein wird oder nicht, interessiert mich natürlich auch. Allerdings erklärt vermutlich mein Impressum, warum sich meine Aufregung darüber in Grenzen hält.

2. SEO

Zu den wichtigsten Faktoren der Onpage-Optimierung von Webseiten gehören die Meta-Informationen. Aus Gründen, die sich mir bisher noch nicht erschlossen haben, bietet WordPress keinerlei Funktionalität, um die Posts entsprechend vorzubereiten. Ich weiß, dass viele Blogger auf das All in One SEO-Plugin setzen. Ich selbst benutze jedoch viel häufiger Headspace 2, welches nach kleineren Patches optimal für meine Bedürfnisse ist.

3. Geld verdienen / Vermarktung

Die Kategorie lässt mir durch ihre Namensgebung den Spielraum, denke ich. Ich sehe Twitter vorrangig als Marketing-Kanal und deshalb fehlt das WordTwit-Plugin auf keinem meiner Blogs. Es lässt mir die nötige Freiheit bei der Konfiguration und fällt bei der Arbeit später kaum auf. Das Plugin erledigt seine Aufgabe klaglos. Ich denke, das WordTwit eine gute Wahl ist.

4. Usability

Ich habe früher, wie viele andere auch, YARPP benutzt, um ähnlich Artikel anzuzeigen und um den Besucher auf andere – möglicherweise interessante – Artikel hinzuweisen. Ich konnte mich nie so richtig mit dem YARPP anfreunden. Vermutlich braucht das Plugin eine viel umfangreichere Basis, um vernünftig zu arbeiten. Für diesen Zweck setze ich jetzt mehr und mehr auf Similar Posts, welches meinen Anforderungen sehr gerecht wird.

5. Sonstiges

Ein Plugin, dass immer stabiler wird und meiner Meinung nach nicht fehlen darf, ist der Broken Link Checker. Ich verlinke gern und viel (übrigens follow, dank des Do Follow-Plugins). Ich benutze Bilder von Flickr, die für die kommerzielle Nutzung freigegeben wurden oder linke auf Seiten, die mich interessieren und zum Thema passen. Das letzte, was ich will, ist natürlich, tote Links auf den Seiten zu haben. Und für die entsprechende Kontrolle ist der Broken Link Checker meine Wahl.

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