Testen, was das Zeug hält!

Wer beruflich mit dem Erstellen von Websites zu tun hat, ist vermutlich mit dem Firefox und dem Web Developer-Plugin schon bestens ausgerüstet, wenn es um das Testen der Websites geht. Ich beziehe mich für diese Aussage im Wesentlichen auf den Anspruch, am Ende sauberes (X)HTML und CSS zu haben. Wer noch weitere Informationen braucht, findet online jede Menge Tools, mit denen man die eigene Website von A-Z untersuchen und aus jedem erdenklichen Blickwinkel „vermessen“ kann.

Angehende SEOler finden – auf einer unzähligen Anzahl von Websites – Anhaltspunkte für die Optimierung der eigenen Websites. Ob nun seitwert.de, seitenreport.de oder seittest.de – nichts muss mehr dem Zufall überlasen werden. Wenn man dann alles runtergearbeitet hat, sollte man, weil es ja nie zu spät dafür sein kann, auch mal an die Besucher der Website denken. Dass es im Wesentlichen um Informationsangebote geht, stellt vermutlich keine Neuigkeit dar. Der Informationsgehalt und die Lesbarkeit der Texte einer Website lassen sich nur schwer ausmessen, wenn man mal von den Versuchen absieht, die Flesch-Formel auf  unsere Informationsangebote anzuwenden.

Wie Benutzer auf den Angeboten navigieren, wie sie die Website  bzw. das Design wahrnehmen und wie bzw. ob sie an die gesuchten Information gelangen, finde ich aber viel interessanter. Erst kürzlich habe ich gelesen, dass mehr als 60% der Bevölkerung Deutschlands eine Brille tragen. Etwa 8% der Deutschen würden unter Farbfehlsichtigkeit leiden. Wenn man also einmal ernsthaft über das Thema Barrierefreiheit nachdenkt, merkt man schnell, dass es sich keineswegs um eine kleine Gruppe von Benutzern handelt, für die man die Website „optimieren“ und zugänglich machen sollte. Eine Liste von Tools zur Evaluierung  der Accessibility von Websites findet man beim W3C . Aus der Liste sind vor allem der Accessibility Check und der AccessColor Report zu empfehlen, um eine erste Idee zu bekommen.

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