Magento CE 1.5.1.0 Stable … ein paar Notizen

Ich habe heute auf einem der Server, den wir gerade für den internen Gebrauch vorbereiten, die Magento-Version 1.5.1 publiziert. Auf was ich mich da einlasse, war mir in etwa klar. Auch die notwendigen Steps sind mir durchaus bekannt … dachte ich zumindest. Geholfen hat dann aber schließlich der Post hier, um von der Version 1.4.2 aus zu aktualisieren.

Ich bevorzuge schon seit einiger Zeit die Möglichkeit, solche Arbeiten auf der Shell zu verrichten. Via Webinterface habe ich ehrlich gesagt, auch noch nie eine lauffähige Magento-Installation hinbekommen. Natürlich schließe ich nicht aus, dass die Webvariante bei aktuellen Versionen gut durchläuft. Ich tue das jetzt einfach mal als Geschmackssache ab.

Die Erstinstallation von Magento via SSH ist ja an sich nicht so schwierig. Es geht halt nur einiges an Zeit dabei verloren, dass System darauf vorzubereiten und etwas zu optimieren. Mit der Optimierung im weitesten Sinne kann man übrigens schon vor der Installation dieser bekannten eCommerce-Lösung anfangen, indem man schon bei der Auswahl der Hardware nicht so geizig ist. Magento ist nicht wirklich geeignet, um auf einem Webspace zu laufen, den man sich mit anderen Hostingkunden teilen muss.

Einige Tasks, die das System immer mal wieder verlangt, verbrauchen auch auf unserem System mit 2 CPU und 8 GB Speicher ganz ordentlich Resourcen. Beispielsweise verlangt Magento, nachdem ein Import via API durchgelaufen ist, in der Regel auch eine Reindexierung. Ob das beim Import via CSV-File auch der File ist, kann ich nicht beantworten, möglichweise werden dort schon entsprechende Funktionalitäten automatisch angestoßen. Auf der Shell kann man den gleichen Effekt übrigens ganz einfach dadurch erreichen, indem man am Ende noch

php shell/indexer.php reindexall

aus dem Magento-Verzeichnis aufruft.

Weil ich eben schon die Magento-API angesprochen habe. Ich nutze intensiv die Schnittstelle via XML-RPC (SOAP geht natürlich auch). Geringer Overhead und die Möglichkeit, Magento mit wenigen Zeilen Code anzusteuern, sind in meinen Augen ein schlagendes Argument. Hier kommt dann aber nicht PHP sondern Python zum Einsatz, was zusätzlich noch einen ordentlichen Spaßfaktor in die Angelegenheit bringt.

Vielleicht poste ich bei Gelegenheit und entsprechendem Interesse auch noch mal ein paar Beispiele dazu.

Have fun!

Einfach keine Zeit …

Ich hab einfach keine Zeit mehr, regelmäßig zu posten. Auch auf meinem Reiseblog gibt es nur noch sporadisch neue Artikel, welche zudem fast ausschließlich aus „fremder Feder“ stammen, soll heißen, von mir wegen chronischem Zeitmangel in Auftrag gegeben wurden. Meine proaktive Suche nach Neukunden brachte mir – neben einigen interessanten Kontakten – ein unerwartetes Angebot ein, dass ich einfach nicht ablehnen wollte.

Auch meine Pläne, meine WordPress-Plugins an einigen „ruhigeren“ Tagen einmal gründlich zu überarbeiten bzw. neue Ideen aufzuarbeiten, müssen nun erst einmal warten. Die Gefahr, dass die Projekte mittelfristig darunter leiden ist zwar gegeben, allerdings werde ich versuchen, die ganze Arbeit die dort drin steckt, nicht „den Bach ‚runter gehen“ zu lassen. Mal sehen, ob und wie das funktioniert. Und etwas Freizeit und Privatleben braucht schließlich jeder, sonst rächt es sich später an anderer Stelle.

Trotz meiner bemessenen Zeit bin ich nicht ganz aus der Welt, sondern arbeite hart an einigen Projekten, die hoffentlich recht zeitnah online gehen werden. Auch wenn ich eigentlich noch nicht so viel verraten will, kann ich doch schon einige Eckdaten angeben, die vermutlich mein starkes Interesse an der neuen Aufgabe erklären: IBM AS400 mit DB/2, ein recht ansehnliches BladeCenter, zudem Magento, PHP und Python – eine Spielwiese, die man als Freelancer zusammen eher selten zu Gesicht bekommt.

Have fun!