Querdenkender Webworker mit WordPress-Affinität

scGeSHi with WordPress on Steroids

Ich glaube, ich muss mal bei Gelegenheit eine Jubelecke als Gegenstück zu meiner Meckerecke einrichten, falls sich solche Möglichkeiten häufen sollten. In kürzester Zeit war es möglich, endlich mal ein Funktionalität auszutauschen, die mir schon lange ein Dorn im Auge war. Dank der umfangreichen Funktionen, die WordPress Entwicklern bietet, lassen sich Plugins geradezu zusammenstecken.

Quellcodes darzustellen war bisher ein echter Krampf für mich. Es gibt zwar einige Plugins, die sich anbieten, in der Regel besteht jedoch immer das gleiche Problem. Man fügt den Code in die Artikel ein und wenn man nicht aufpasst, wird ganz schnell aus einigen Konstrukten Kauderwelsch produziert, weil die Ausgabe von WordPress korrigiert wird. Ich weiß, dass es dafür Workarounds gibt, aber ich mag die Kompromisse nicht.

Bisher habe ich Code Snippet eingesetzt. Wie viele andere Plugins auch, setzt die Lösung auf GeSHi, der bereits den Löwenanteil der Arbeit verrichtet. Wenn man sich die Notation anschaut, mit der man den Code einschließen kann, um dann die gefällige Ausgabe der Quellen zu bekommen, könnte man den Eindruck erhalten, dass die WordPress Shortcode API zum Einsatz kommt. Dem ist aber nicht so!

Vielmehr werden alle Posts auf das Vorhandensein von bestimmten Tags oder – je nach Geschmack des Autors – shortcode-ähnlichen Konstrukten überprüft, deren Inhalte an ein GeSHi-Object übergeben und dessen Ausgabe dann schließlich im Artikel platziert wird. Das funktioniert in den meisten Fällen ohne Probleme, auch wenn es manchmal nervt, dass das <code>– oder wahlweise das <pre>-Tag  dadurch quasi tabu wurde.

Die Lösung bestand für mich darin, die Funktionalität neu aufzusetzen. Es wäre durchaus ein Weg für so einige der Plugin-Entwickler gewesen, die entsprechenden Neuerungen von WordPress zu verwenden, wenn man denn nicht immer auch abwärtskompatibel bleiben wollte. Andererseits hätte man auch einen Hook schreiben können, der bei der Installation dafür sorgt, dass auf Nachfrage einige Korrekturen durchgeführt würden.

Jetzt gibt es nun endlich scGeSHi, welches mir die Möglichkeit bietet, sauber externe Sourcen mit dem GeSHi in meinen Artikeln darzustellen. Dank der schon angesprochenen Funktionsvielfalt von WordPress, besteht das Plugin aus gerade einmal 89 Zeilen (wenn man den Kommentar-Header mit zählt). Wer sich für das Plugin interessiert, kann sich weitere Informationen auf der Seite WP-Plugin scGeSHi ansehen.

Fragen, Kritiken und Anmerkungen könnt ihr gern in den Kommentaren hier auf der Seite loswerden.

Das könnte Dich auch interessieren:

Deine Meinung ist uns wichtig

*