Querdenkender Webworker mit WordPress-Affinität

Multisite Language Switcher – WordPress multilingual

Der Multisite Language Switcher ist ein einfach zu benutzendes und doch sehr mächtiges WordPress-Plugin, welches bei der Erstellung und Pflege einer mehrsprachigen Website hilfreich ist.

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  1. Worum geht es?
  2. Systemvoraussetzungen und Installation
  3. Konfiguration und Benutzung des Plugins
  4. Ausgabe im Template
  5. Mitmachen und/oder Spenden
  6. Danksagungen und Lizenz

Die Inhalte der einzelnen Blogs einer Multisite-Installation, angefangen bei den Posts und Pages, über die diversen Builtin-Taxonomies – wie Schlüsselwörter und Kategorien – bis hin zu Custom Post Types und Custom Taxonies, lassen sich bequem verbinden und können den Besuchern der Website als Links zu den Übersetzungen angeboten werden, indem man das Widget oder die Funktionalitäten des Plugins direkt benutzt.

Ich hatte bereits 2010 angedeutet, dass ich langfristig auf das WPML-Plugin, welches ich bis dahin verwendet hatte, verzichten und lieber auf das Multisite-Feature bauen wollte, welches mit WordPress 3.0 dann tatsächlich auch eingeführt wurde. Wer trotzdem weiter auf das WPML setzen wollte, wurde dann spätestens im Februar 2011 von der Meldung “überrascht”, dass sich das bis dahin freie Plugin in ein kommerzielles Produkt verwandelt hatte. Ob solche Entwicklungen ein Problem sind oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.

Meine Interesse an WPML beruhte letztlich aber vor allem darauf, dass ich das Handling, um die Verbindung zwischen den Übersetzungen herzustellen, immer als sehr gut gelöst empfunden habe. Dies macht der Multisite Language Switcher deshalb auch in ganz ähnlicher Weise. Trotzdem bleiben, wenn man auf eine Multisite setzt, die Blogs unabhängig voneinander und man kann so nicht nur die sprachlichen, sondern auch die kulturellen Unterschiede berücksichtigen.

Wer keine Multisite aufsetzen möchte oder kann, ist mit dem Plugin nicht gut bedient und sollte sich eventuell qTranslate näher anschauen. Man sollte sich aber in jedem Fall alle Lösungen, die in Frage kommen, vorher sehr genau ansehen, weil man sich durch die Installation eventuell in eine Abhängigkeit begibt, die zu einem hohen Arbeitsaufwand führen kann, wenn dann später doch ein anderes Plugin zum Einsatz kommen soll.

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