Querdenkender Webworker mit WordPress-Affinität

Kurzes Statement zu wpautop

Weil das in meiner unmittelbaren Umgebung gerade thematisiert wird:

Nicht alle Nutzer finden den wpautop-Filter lästig oder einfach nur *PIEP*.

Ich bin überzeugt davon, dass diese Aussagen auf Informationen beruhen, die sich auf ältere WordPress-Versionen beziehen. Zudem finde ich solche Verallgemeinerungen sowieso gefährlich, wenn es doch scheinbar darum geht, ein Symptom zu kurieren.

Ich selbst werde mich natürlich nicht dazu hinreißen lassen und das Deaktivieren von wpautop grundsätzlich verteufeln. Bevor man aber mit:

den Filter komplett abschaltet, sollte man eventuell kurz einmal innehalten und nachdenken.

Was sind denn so die gern vorgebrachten Erklärungen gegen wpautop?

Meist geht es darum, dass der Filter bei der Darstellung einer gerade bearbeiteten Seite stören würde. Der Autor hat sich all die Mühe gemacht, doch dann schmeißt WordPress beim Abspeichern der Inhalte die ganzen HTML-Tags einfach über Bord und all die Arbeit war „für die Katz“.

Wenn derjenige nun glaubt, mit dem Abschalten von wpautop sind alle Probleme diese Welt beseitigt, möchte ich daran erinnern, dass man heute in der Regel das Design mit CSS steuert und dass das HTML in den Templates die Seiten strukturiert und somit einen relativ kleinen Anteil an der Präsentation im Browser hat.

Manchmal gibt es vielleicht doch die Notwenigkeit den Filter abzuschalten?

Das will ich gar nicht ausschließen. Allein der Fakt, dass ich (vor einer gefühlten Ewigkeit) scGeSHi in Umlauf gebracht habe, macht mich sozusagen zum „Opfer“ von derartigen „automagischen Komfortfunktionen“. Vielleicht kann man das Ganze aber auch etwas differenzierter angehen und beispielsweise einen Blick auf die Plugins Text Control oder wpautop-control werfen…

 

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Kommentare

  1. Alternativ kann dies auch mit Text Control kontrolliert werden.

    • realloc meint:

      Danke für den Tipp! Das Plugin sieht sehr vielversprechend aus, weswegen ich das auch gleich oben im Text mit eingebaut habe.

  2. Für mich ist es bei der Erstellung von Inhalten mit WordPress-Themes wichtig, dass alles leicht funktioniert, denn ich bin kein Technik-Freak. Mir kommt es auf die ansprechende Gestaltung an, ich habe das ein paar Mal versucht, ohne den wpautop-Filter abzuschalten, aber mir blieb nichts anderes übrig, als ihn abzuschalten. Plugins verwende ich kaum, denn mir kommt es auf eine schnelle Arbeit an, da kann ich mich nicht lange mit den technischen Besonderheiten auseinandersetzen.

    • realloc meint:

      Die Plugins sind eigentlich nicht der Punkt, Roger (auch wenn bei der von Dir verlinkten Seite ja doch mindestens 3 gleich ins Auge fallen). Der Einsatz von Templates und eigenen Shortcodes wäre bei Deinem Layout sicher von Vorteil, wenn man sich eher auf die Inhalte konzentrieren möchte. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen…

  3. Ich bin auch der Meinung dass es nicht so schlimm ist wie viele behaupten…

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