Während sich einige Webmaster noch über den Sinn und Unsinn von Twitter streiten, nutzen andere den Service einfach als zusätzlichen Marketingkanal und machen sich wenig Gedanken, ob Twitter nun nützlich ist oder nicht. Mit Wordtwitt (oder anderen Plugins, die diese Arbeit übernehmen können) kann das eigene Blog jeden Post auch gleich an die Twitter-API übermitteln, ohne das sich der Schreiber noch weiter darum kümmern muss. So betrachtet, übernimmt Twitter eine Rolle, die dem Bewerben des eigenen RSS-Feeds gleichkommt.
Im eigenen Twitter-Account sieht man dann ganz, wer einem folgt und wem man selbst folgt. Da ich selbst wenig Privates poste, sondern den Dienst eher Traffic-Lieferant sehe, folge ich fairerweise allen, Dir mir folgen. Umgekehrt will ich das auch natürlich auch, wenn ich schon deren “Marketing-Bla-Bla” lesen soll. Allerdings gibt’s da so einige Experten, die nach kurzer Zeit wieder abspringen. Vermutlich wissen die ganz genau, dass man sie nicht so einfach findet, wenn die Liste der “Freunde” schon etwas angewachsen ist.
In die Lücke springen – dank der Möglichkeiten, die durch die API von Twitter aufgezeigt werden – Dienste wie My Tweeple. Der (noch bestehende) Nachteil ist, dass man auch sein Passwort herausgeben muss, was mir etwas zu weit geht. Klar ist, dass man ohne Authentifizierung keine Funktionalität benutzen kann, die Änderungen vornimmt. Man muss solchen Services also vertrauen oder man darf sie einfach nicht benutzen. Die Twitter-API bietet aber auch einiges ohne Anmeldung an.
Die Liste der “Freunde” und die Liste der “Follower” kann man beispielsweise so bekommen. Die Benutzer, die mich interessieren (weil ich sie von meiner Liste entfernen will), sind ja nur die Differenz der “Freunde” und “Follower”. Das kann man dann so formulieren:
if (!empty ($_POST[‘username’])) {
$json = file_get_contents ("http://twitter.com/friends/ids/" . $_POST[‘username’] . ".json");
$friends = json_decode ($json);
$json = file_get_contents ("http://twitter.com/followers/ids/" . $_POST[‘username’] . ".json");
$followers = json_decode ($json);
$nofollowers = array_diff ($friends, $followers);
if (!empty ($nofollowers)) {
foreach ($nofollowers as $id) {
$json = file_get_contents ("http://twitter.com/users/show/" . $id . ".json");
$user = json_decode ($json);
?>
<a target="_new" href="http://twitter.com/<?php echo $user->screen_name; ?>"><?php echo $user->name; ?></a><br/>
<?php
}
}
}
?>
Der komplette Code für eine Formularabfrage ist recht übersichtlich. Trotzdem noch ein Hinweis: Betrachtet den Code als Beispiel. Das file_get_contents auf HTTP-Resourcen zugreifen kann, wird von mir vorrausgesetzt. Genauso muss die Funktion json_decode verfügbar sein, was aber in den meisten PHP5-Umgebungen der Fall sein sollte.
Have Fun!
Have fun and I`ll have fun!
)
Vielen Dank für den tollen Artikel und die klasse Erklärungen, mein Freund! mach weiter so!
Sei gegrüßt!
Mein absoluter Lieblingsservice, um die Twitter-Follower zu verwalten, ist zur Zeit übrigens Refollow. Sehr klasse!