Querdenkender Webworker mit WordPress-Affinität

Alternativen zu mod_deflate/mod_gzip

Einige meiner Projekte werden wurden von United Domains gehostet. Für einen recht übersichtlichen Betrag im Jahr bekommt man alles geboten, was man für ein oder mehrere Blogs so braucht. Die Domains lassen sich sehr einfach auf den Webspace schalten, wenn man sie denn auch dort gekauft hat. Soweit bin ich ziemlich zufrieden und auch die Probleme, die manche so mit ihrem Hoster haben, sind mir zum Glück fremd.

Vor einigen Tagen aber wollte ich mich aber gezielt um die Optimierung der Geschwindigkeit von diesen Projekten kümmern. Entsprechende Tools wie zum Beispiel Page Speed oder YSlow sind da außerordentlich hilfreich. Man arbeitet einfach die vorgeschlagenen Punkte ab – wenn man dazu in der Lage ist – und freut sich im Idealfall am Ende über eine schnelle Website. Manche Dinge laufen aber nicht immer so, wie es sein sollte.

Im besten Fall reicht in der .htaccess die Zeile

AddOutputFilterByType DEFLATE text/*

und alles, was mit dem Mime-Type text und „irgendwas“ ausgeliefert wird, sollte von nun  an vorher komprimiert werden. Das brachte in meinem Fall aber gar nichts, sodass ich mich solange mit verschiedensten Konfigurationen auseinandergesetzt habe, bis ich schließlich über Twitter nach Hilfe gerufen habe.

Ich habe auch prompt Antwort von United Domains bekommen. Mod_deflate würde zur Verfügung stehen und für eine ausführliche Hilfe sollte ich mich an den Support wenden (was ich schließlich auch getan habe). Allerdings sollte sich der Twitter-Account von United Domains mal mit dem hauseigenen Support abstimmen. Das Modul wird bei United Domains aus Sicherheitsgründen (es gab wohl im letzten Jahr ein paar Issues) nämlich nicht mehr angeboten.

In so einem Fall modifizieren wohl einige Webmaster die index.php der WordPress-Installation, indem sie dort am Anfang einfach die Zeile

ob_start("ob_gzhandler");

einfügen. Das gefällt mir aber schon allein deshalb nicht, weil man beim nächsten Update  der WordPress-Installation dran denken muss, dass man die Modifikation wieder macht. Viel besser finde ich persönlich den Einzeiler

php_value output_handler ob_gzhandler

in der .htaccess. Das allein löst aber noch nicht das Problem mit den großen JavaScript- und CSS-Dateien. Einen sehr ausführlichen Artikel mit entsprechenden Lösungsansätzen gibt es von Viral Patel. Aber vielleicht hat ja einer der Leser noch bessere Vorschläge.

Have fun!

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